Lebensmittelwissenschaften an Schweizer Hochschulen

Diese Studie vergleicht die Situation von Absolvent*innen der Lebensmittelwissenschaften an Fachhochschulen mit jener an der ETH Zürich.

von Sandra Trachsel Diaz-Tejeiro

Dieser Bericht untersucht die Zufriedenheit des Studienprogramms, Berufsprofile und Arbeitsmarktergebnisse von Absolvent*innen der Lebensmittelwissenschaften an der ETH Zürich und an Fachhochschulen (FH) ein und fünf Jahre nach Abschluss. Die Ergebnisse zeigen anhand der Daten der Absolventenstudien Hochschulen (EHA) des BFS, dass Absolvent*innen der ETH leicht weniger zufrieden mit dem Studienprogramm waren als solche der FH. ETH-Abgänger*innen arbeiten eher in grösseren Firmen, im Ausland, in wissenschaftlichen Berufen oder als Chemiker und sind insbesondere im Bildungs- sowie im Gesundheits- und Sozialwesen anzutreffen. Dagegen sind FH-Absolvent*innen eher als Chemieingenieure, im Produktmanagement und in der produzierenden Industrie tätig. Dies deckt sich damit, dass Abgänger*innen der ETH eher angeben fachspezifische und persönliche Kompetenzen, Zielorientierung sowie analytisches Denken im Studium erworben zu haben, während FH-Absolvent*innen eher soziale Kompetenzen sowie Wirtschaftskenntnisse und IKT erlernt haben. Abgänger*innen der ETH haben verglichen mit jenen der FH ein Jahr nach Abschluss eher eine Arbeit oder sind noch in Ausbildung. Nach fünf Jahren erlischt dieser Unterschied allerdings. Zuletzt werden keine Lohnunterschiede festgestellt.

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