Ergebnisse LehrstellenPuls November 2021

Stabile Situation für die Berufslernenden trotz erneutem Anstieg der COVID-19-Fallzahlen

von Sandra Trachsel Diaz-Tejeiro

Die Professur für Bildungssysteme der ETH Zürich erhebt in Kooperation mit der Lehrstellenplattform Yousty monatlich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die berufliche Grundbildung in der Schweiz. Die Ergebnisse der neusten Erhebungswelle im November 2021 zeigen trotz steigender Fallzahlen eine stabile Situation für die Berufslernenden. So arbeitet in allen Berufsfeldern der Grossteil der Lernenden normal am Arbeitsplatz (mit Schutzmassnahmen) und auch die Lehranfänger*innen konnten in diesem Jahr fast ausschliesslich normal eingearbeitet werden, wobei sich die Tendenz zeigt, dass diese weniger häufig im Home-Office waren als andere Lernende. Dazu verlangen 15% der Lehrbetriebe von ihren Lernenden ein COVID-Zertifikat oder regelmässige Tests. Auch in Bezug auf die Situation der Berufseinsteiger*innen sind die Betriebe optimistischer als im Vorjahr, wobei sich diese Einschätzungen im letzten Monat kaum verändert haben. Insbesondere für Lehrabgänger*innen aus dem Gastgewerbe und der Hotellerie glauben verhältnismässig viele Betriebe an einen einfacheren Berufseinstieg – trotz der starken Pandemie-Betroffenheit dieser Berufslernenden.

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