Ergebnisse LehrstellenPuls September 2021
Leichte Verschlechterung für aktuelle Lernende – optimistischere Perspektiven für Berufseinsteiger*innen
Die Professur für Bildungssysteme der ETH Zürich erhebt in Kooperation mit der Lehrstellenplattform Yousty seit April 2020 monatlich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die berufliche Grundbildung in der Schweiz. Die Ergebnisse der achtzehnten Erhebungswelle des LehrstellenPulses im September 2021 zeigen, dass sich die Bedingungen für aktuelle Lernende teilweise leicht verschlechtert haben, während die Situation für Berufseinsteiger*innen gegenüber dem Vormonat optimistischer eingeschätzt wird. So geben nur noch 32% (41% im August) der Betriebe an, dass der Berufseinstieg schwieriger als vor COVID-19 ist. Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat der Bundesrat am 13. September Schutzmassnahmen erweitert, indem er die Zertifikatspflicht auf viele Innenbereiche erweitert hat. Im Oktober wird sich zeigen, inwieweit diese Massnahme einen Effekt auf die im September angestiegenen Quarantänefälle insbesondere bei Berufslernenden hat. 17% (9% im August) der Betriebe gaben nämlich an, dass sie während der vier Wochen vor der Befragung Lernende in Quarantäne hatten.